Aktinische Keratosen

Häufig vorkommende, durch chronische Lichtschädigung verursachte Verhornungsstörungen der Haut, eine Frühform des hellen Hautkrebs (Spinaliom).

betroffen sind:

- Personen die langjährig übermäßiger Sonnenbestrahlung ausgesetzt waren

- vorzugsweise helle Hauttypen

- Menschen jenseits des 50. Lebensjahres, tendenziell früher werdend

- Männer etwas häufiger als Frauen

- besonders häufig: Gesicht, Kopfhaut, Handrücken, Stirn, Ohren, Armen

Vorbeugung

- häufiges Sonnenbaden vermeiden

- Verwendung von Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor

Verlauf

- anfangs raue unscharf begrenzte Hautveränderung

- dann weißlich, dicker werdend, sich ausbreitend

- später warzig-höckerne Hautwucherungen, rau, oft schuppig und leicht rötlich

Die Krankheit entwickelt sich sehr langsam und wird erst nach vielen Jahren sichtbar

Prognose

- spontane Rückbildung möglich, aber selten

- aktinische Keratosen können über Jahre unauffällig bleiben

Krebsrisiko liegt bei ca. 20 %

Vorhersagen über Entwicklung unmöglich, daher möglichst frühzeitige Entfernung

Behandlung

- operative Entfernung in örtlicher Betäubung

- Vereisung mit Stickstoff

- verschiedene Salbenbehandlungen

- photodynamische Therapie (5-Aminolävulinsäure und rotes Kaltlicht)