Herpes – der unwillkommene lebenslange Begleiter
Fakten und Mythen

  • Herpes ist  - ähnlich einer  Erkältung – eine Virusinfektion. Die Infektion verursacht schmerzhafte, gelbliche Bläschen und Krusten. Die Infektion kann von alleine wieder abheilen,  Wochen bestehen bleiben oder aber auch sich auf andere Hautregionen ausbreiten.
  • Die Infektion ist ansteckend,  sie wird durch direkten Haut – Hautkontakt übertragen, sie ist somit keine „Geschlechtskrankheit“, da hierzu nur Erkrankungen zählen, die nur durch sexuellen Kontakt übertragen werden..
  • An der Infektion kann jeder Mensch erkranken, en Im Prinzip kann jeder Mensch erkranken, doch scheint es Menschen zu geben, die  „empfänglich“ sind ,andere wiederum  scheinen trotz Kontakt nicht zu erkranken.
  • Die Erstinfektion findet häufig in der Jugend statt., oft ohne dass der Betroffene es bemerkt. Danach bleibt der Virus ein Leben lang im Wirt. Ist es nicht sichtbar, befindet es sich in der Ruhephase.
  • Manchmal blüht ein neuer Herpes auf ohne, dass der Betroffene dafür eine Erklärung hätte. Oft sind es aber die jeweils gleichen Auslöser wie Sonne, eine Erkältung, Ekel oder Stress. Das Muster bleibt und wenn man einmal „seinen“ Auslöser gefunden hat, lässt sich dieser ja bisweilen vermeiden.
  • Die Infektion betrifft zwar häufig die Region um den Mund, kann theoretisch jedoch jede Region der Haut befallen
  • Eine ähnlicher  Herpesvirus verursacht Infektionen im Genitalbereich.
  • Die Inkubationszeit, d.h. die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Erkrankung liegt zwischen 2 und 12 Tagen.
  • Circa 20% der Bevölkerung sind betroffen.
  • Bevor eine erneute Herpesinfektion sichtbar wird, bemerkt der Betroffene schon eine typische Überempfindlichkeit, die auch  als Kribbeln, Spannung  oder Brennen beschrieben wird.
  • Der Virusnachweis kann durch eine Blutuntersuchung erfolgen.
  • Im Gegensatz zu anderen Virusinfektionen haben wir gegen die Herpesinfektion spezifische „Waffen“.

Die Therapien greifen jedoch nur zu Beginn  des erneuten Ausbruchs.

Die Medikamente können eine Vermehrung des  Virus verhindern, eine „Ausrottung“, d.h. eine  Beseitigung des Virus aus dem Körper ist bisher nicht möglich.